In this listing you will find a striking set of three Vienna Secession plant stands, made in Austria in the early 20th century, circa 1900–1910. Executed in painted wood, the stands are characterized by their exceptionally tall, slender proportions, gently splayed legs and restrained geometric construction. The design is in the style of Josef Hoffmann, reflecting the distinctly architectural approach of the Viennese Jugendstil and Secession movements. Rather than the flowing organic lines associated with French and Belgian Art Nouveau, the composition relies on symmetry, repetition and simplified geometric forms. Particularly distinctive are the delicate vertical spindle details and arched elements, which introduce a subtle decorative rhythm to the otherwise austere structures. The three stands form a complementary ensemble rather than three identical pieces. Two share a closely related configuration with small gallery-like intermediate platforms, while the central stand features a larger lower shelf and repeats the spindle decoration beneath its upper platform. Together, the varying proportions create an unusually sculptural architectural grouping. Finished in an off-white painted surface with attractive wear, losses and traces of earlier layers consistent with age and use. The naturally distressed finish contributes considerably to their character and has been intentionally preserved. A rare and highly decorative ensemble of Austrian Jugendstil furniture, equally suited for displaying plants, ceramics, sculptures or other decorative objects
In diesem Angebot finden Sie ein beeindruckendes Set aus drei Pflanzenständern im Stil der Wiener Secession, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts, etwa zwischen 1900 und 1910, in Österreich gefertigt wurden. Die aus lackiertem Holz gefertigten Ständer zeichnen sich durch ihre außergewöhnlich hohen, schlanken Proportionen, sanft auslaufende Beine und eine zurückhaltende geometrische Konstruktion aus. Das Design ist im Stil von Josef Hoffmann gehalten und spiegelt den ausgeprägt architektonischen Ansatz des Wiener Jugendstils und der Secession wider. Anstelle der fließenden, organischen Linien, die man mit dem französischen und belgischen Art Nouveau assoziiert, setzt die Komposition auf Symmetrie, Wiederholung und vereinfachte geometrische Formen. Besonders markant sind die filigranen vertikalen Spindeldetails und die gewölbten Elemente, die einen subtilen dekorativen Rhythmus in die ansonsten strengen Strukturen einbringen. Die drei Ständer bilden eher ein sich ergänzendes Ensemble als drei identische Einzelstücke. Zwei davon weisen eine sehr ähnliche Konfiguration mit kleinen, galerieartigen Zwischenebenen auf, während der mittlere Ständer über eine größere untere Ablage verfügt und die Spindelverzierung unterhalb seiner oberen Ebene wiederholt. Zusammen ergeben die unterschiedlichen Proportionen eine ungewöhnlich skulpturale, architektonische Gruppierung. Die Oberfläche ist in einem cremefarbenen Lackton gehalten und weist attraktive Gebrauchsspuren, Fehlstellen sowie Spuren früherer Lackschichten auf, die dem Alter und der Nutzung entsprechen. Die natürlich gealterte Oberfläche trägt wesentlich zu ihrem Charakter bei und wurde bewusst erhalten. Ein seltenes und äußerst dekoratives Ensemble österreichischer Jugendstil-Möbel, das sich gleichermaßen zur Präsentation von Pflanzen, Keramik, Skulpturen oder anderen Dekorationsgegenständen eignet.
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