Venetian Fleet vs. Ottoman Turks – Dardanelles Naval Battle Engraving, 1656 This print was almost certainly published by Matthäus Merian’s heirs, most likely as part of the Theatrum Europaeum, probably around 1656–1660, despite the erroneous "1646" date in the title. This striking hand-colored engraving presents a vivid depiction of the Battle of the Dardanelles fought in 1656 between the Republic of Venice and the Ottoman Empire, one of the most dramatic naval encounters of the 17th century. The image commemorates the decisive victory of the Venetian fleet, a key episode during the Cretan War (1645–1669), when Venice sought to defend its holdings against Ottoman expansion in the eastern Mediterranean. The scene is masterfully laid out in a bird’s-eye perspective, showing the narrow strait of the Dardanelles, flanked by Ottoman fortresses labeled "Dardanell" on both shores. The central action unfolds in the sea lane known as "Boschade", where the Venetian fleet—rigorously organized in two curved lines—advances with sails spread wide and cannons firing. Each ship is marked with a letter and named below, such as “La Capitania,” “S. Andrea,” “G. Andrea Corner,” and many others, each representing the real names of commanders or ships in the battle. The presence of smoke and artillery fire enhances the dynamism and narrative power of the print. In the background, fortified cities, mosque domes, and minarets dot the landscape, suggesting Ottoman strongholds such as Gallipoli. A note at lower right describes the retreat of the Turkish fleet—“Türckische Galleen so die Türckischen Gladen zurück getrieben”—emphasizing the Venetian triumph. The title ribbon, presented in both Latin and German, identifies this piece as a “True depiction of the order of the naval battle of the Venetians with the Turks near the Dardanelles, in the year 1656.” Likely produced in the late 17th century, possibly by a publisher in Augsburg or Nuremberg, the engraving is a fine example of early modern battle cartography and propaganda. Such prints were highly sought-after at the time for both informational and decorative purposes, and today they offer a rare glimpse into European-Ottoman naval rivalry during the height of maritime empires. Condition Report: Well-preserved and richly hand-colored. Some faint age-toning along the margins; centerfold as issued. No major tears or restorations observed. Colors remain strong and vivid. Short margines. Suitable for display or archival framing. Framing Tips: This historic naval print would benefit from a dark walnut or black frame with antique gold inner lining, paired with a neutral cream or warm ivory mat. This combination complements both the rich coloring of the ships and the earth tones of the fortresses and landscape. UV-protective glass is recommended to preserve the hand coloring. Technique: Hand-colored copperplate engraving Maker: Merian, in Augsburg or Nuremberg, circa 1656–1670
Venezianische Flotte gegen osmanische Türken - Seeschlacht in den Dardanellen Stich, 1656 Dieser Druck wurde mit ziemlicher Sicherheit von Matthäus Merians Erben herausgegeben, höchstwahrscheinlich als Teil des Theatrum Europaeum, wahrscheinlich um 1656-1660, trotz des irrtümlichen Datums "1646" auf dem Titel. Dieser beeindruckende handkolorierte Stich zeigt eine lebendige Darstellung der Schlacht bei den Dardanellen, die 1656 zwischen der Republik Venedig und dem Osmanischen Reich stattfand, eine der dramatischsten Seeschlachten des 17. Jahrhunderts. Das Bild erinnert an den entscheidenden Sieg der venezianischen Flotte, eine Schlüsselepisode des Kretischen Krieges (1645-1669), als Venedig versuchte, seine Besitzungen gegen die osmanische Expansion im östlichen Mittelmeer zu verteidigen. Die Szene ist meisterhaft aus der Vogelperspektive dargestellt und zeigt die schmale Meerenge der Dardanellen, flankiert von osmanischen Festungen mit der Aufschrift "Dardanell" an beiden Ufern. Die zentrale Handlung spielt sich in der als "Boschade" bezeichneten Meerenge ab, in der die venezianische Flotte - streng in zwei gebogenen Linien organisiert - mit weit ausgebreiteten Segeln und feuernden Kanonen vorrückt. Jedes Schiff ist mit einem Buchstaben gekennzeichnet und darunter benannt, wie "La Capitania", "S. Andrea", "G. Andrea Corner" und viele andere, die jeweils die realen Namen der Kommandanten oder Schiffe in der Schlacht darstellen. Die Anwesenheit von Rauch und Artilleriefeuer verstärkt die Dynamik und die erzählerische Kraft des Bildes. Im Hintergrund sind befestigte Städte, Moscheekuppeln und Minarette zu sehen, die an osmanische Hochburgen wie Gallipoli erinnern. Eine Notiz unten rechts beschreibt den Rückzug der türkischen Flotte - "Türckische Galleen so die Türckischen Gladen zurück getrieben" - und unterstreicht den venezianischen Triumph. Das in lateinischer und deutscher Sprache gehaltene Titelband bezeichnet das Werk als "Wahre Darstellung des Ablaufs der Seeschlacht der Venezianer mit den Türken bei den Dardanellen im Jahre 1656" Der Stich, der wahrscheinlich im späten 17. Jahrhundert, möglicherweise von einem Verleger in Augsburg oder Nürnberg, hergestellt wurde, ist ein schönes Beispiel für die frühneuzeitliche Schlachtkartografie und Propaganda. Solche Drucke waren damals sowohl zu Informations- als auch zu Dekorationszwecken sehr begehrt und bieten heute einen seltenen Einblick in die europäisch-osmanische Seerivalität während der Blütezeit der Seereiche. Zustandsbericht: Gut erhalten und reichhaltig handkoloriert. Leichte Altersspuren an den Rändern; Mittelfalte wie angegeben. Keine größeren Einrisse oder Restaurierungen beobachtet. Die Farben bleiben kräftig und lebendig. Kurze Ränder. Geeignet für die Ausstellung oder archivgerechte Rahmung. Einrahmungstipps: Dieser historische Marinedruck würde von einem dunklen Nussbaum- oder schwarzen Rahmen mit antikgoldenem Innenfutter und einem neutralen creme- oder elfenbeinfarbenen Passepartout profitieren. Diese Kombination ergänzt sowohl die kräftige Farbgebung der Schiffe als auch die Erdtöne der Festungen und der Landschaft. Um die Handkolorierung zu erhalten, wird UV-Schutzglas empfohlen. Technik: Handkolorierter Kupferstich Hersteller: Merian, in Augsburg oder Nürnberg, um 1656-1670
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