Designer gehen die Zukunft des Kunststoffs an


Der Beginn von etwas Gutem

Von Gretta Louw

Sehen Sie sich einmal um. Wie viele Dinge in Ihrer direkten Umgebung enthalten Plastik? Ziemlich viele, oder? Sehen Sie genauer hin, werden Sie feststellen, dass sogar Dinge, die auf den ersten Blick nicht aus Plastik gemacht sind, in Wahrheit Plastik enthalten: Anschlüsse, Lackierungen, Einsätze oder Verpackungen, alles Plastik. Und jetzt denken Sie an die Milliarden Menschen auf der Welt, die in genau diesem Moment Plastik in Reichweite haben. Hier ein verrückter Gedanke: Fast alle Kunststoffe, die im Laufe des letzten Jahrhunderts hergestellt wurden, existieren immer noch irgendwo auf der Erde.

Vor Kurzem sind wir der Geschichte nachgegangen wie Plastik, eins der vielfältigsten Designmaterialien, das jemals entworfen wurde, im Alltag allgegenwärtig wurde.  story folgt der Transformation des Kunststoffs von einer überlebenswichtigen Innovation der Kriegszeit über die psychedelischen Plastik-Träume der Designer der 60er Jahre bis hin zu den Hochleistungsmaterialien der 80er, 90er und darüber hinaus. Chemische Fortschritte in der Stabilisierung synthetischer Materialien haben Kunststoffe immer strapazierfähiger und beständiger gegen natürlichen Verfall gemacht. Eine traurige Ironie also, dass Plastik gleichbedeutend mit billigen Wegwerfprodukten geworden ist. Selbst nachdem Plastik im Müll landet, dauert es Jahrhunderte bis es zersetzt ist. Bei Verbrennung werden Giftstoffe frei und Recycling ist meist kompliziert und ressourcenaufwendig. Plastik, vor sechzig Jahren noch die scheinbare Lösung aller Designprobleme, ist inzwischen selbst zum Problem geworden.

Doch zum Glück gibt es ein stetig wachsendes Segment in der Design Community, das eine neue Welle an Alternativen zu  ölbasierten Kunststoffen erforscht. Zusammengefasst werden diese Materialien unter dem Begriff der Biokunststoffe.

Wem das nichts sagt: Biokunststoffe werden aus natürlichen Rohstoffen wie Mais- oder Kartoffelstärke, Zuckerrohr, Zellulose aus Bäumen und Stroh, Mikrobiota oder sogar Insekten hergestellt. Normalerweise sind diese Stoffe darauf ausgerichtet, dass sie schneller biologisch abgebaut werden als konventionelles Plastik und viele von ihnen kompostieren am Ende ihrer Nutzungsdauer mit Hilfe von Pilzen, Bakterien und natürlichen Enzymen. Die derzeitigen Probleme bezüglich der Skalier- und Haltbarkeit  und der Flexibilität in der Anwendung ähneln denen, die Chemiker mit den frühen ölbasierten Kunststoffen hatten. Es wird wohl noch einige Zeit dauern diese Schwierigkeiten zu beheben, aber Biokunststoffe sind ein wachsendes Feld – sowohl bezüglich der Größe als auch der Ambitionen und Erfolge.

Attua Aparicio und Oscar Wanless, die Designer hinter dem in London ansässigen Silo Studio – einem Spitzenreiter auf dem Gebiet mit einer Vorliebe für die Kombination industrieller Materialien und handwerklicher Herangehensweise – führen aus, dass wir uns in einem unsicheren Moment der Entwicklung befinden, „an dem Biokunststoffe und nachhaltige Materialien entworfen werden, um Kunststoffe zu ersetzen und sie danach bewertet werden, ob sie exakt so anwendbar sind wie ihr Vorgänger.“ Dies ist ein kritischer Punkt, denn während einige wenige Produkte bereits auf dem Massenmarkt zu finden sind - wie der attraktive Eames Chair-esque Kuskoa Bi chair von Jean Louis Iratzoki und Alki, angeblich der erste Biokunststoffstuhl in Serie – steckt die Auswahl an Materialien noch in den Kinderschuhen. Es wäre aber trotzdem kurzsichtig, Biokunststoffe aufzugeben nur weil sie zur Zeit nicht in der Lage sind, die Nachfrage nach ölbasierten Kunststoffen sofort zu verdrängen. Wie das Silo Studio Team sagt „ist der Weg in die Zukunft, die neu entwickelten Materialien zu betrachten und nach dem Experimentieren und dem Erforschen ihrer individuellen Fähigkeiten nun mit ihnen zu designen.”

Experimentieren ist definitiv die tragende Säule in der Biokunststoffbranche. Silo Studio arbeitet mit Materialien, die man als Sprungbrett von traditionellem Kunststoff zu den Biokunststoffen bezeichnen könnte. Sie haben kürzlich Vorstöße gemacht, den UPM Plastik-Verbundwerkstoff ForMi zu benutzen, der bis zu 50% erneuerbares Material enthält. Den Anfang machte die PPPPP Kollektion mit ihren malerischen Schalen und Tabletts in prächtigen Farben. Mit einer taktilen Qualität irgendwo zwischen Holz und Plastik und – wie die Designer erklären – einem „großen Anteil des Materials“, hergestellt aus erneuerbaren Papierfaserstoffen „reduziert es den CO2 Verbrauch in der Produktion massiv.“

Hier ein weiteres Beispiel, das in letzter Zeit unsere Fantasie angeregt hat: Der Spud Coat ist ein praktischer, wasserfester Poncho, der komplett aus kompostierbarem Biokunststoff besteht und zudem eine kleine Lehmkugel und Samen enthält –  hat man ihn fertig getragen, kann er eingepflanzt werden und wird schließlich zu einer Tomatenpflanze. Genau dieses Produkt steht vielleicht nicht für das stilvollste Design, aber stellen Sie sich vor, Ihre sommerlichen Gartenmöbel würden über den Winter kompostieren, um im nächsten Jahr als ein neues Blumen- oder Gemüsebeet auszuschlagen! Oder denken Sie an die Bite Me Lampe des gerissenen, in New York ansässigen Designers Victor Vetterlein: Auf Algenbasis hergestellt und – abgesehen von einer LED Röhre – komplett essbar und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Der Trend geht eindeutig in Richtung einer viel engeren, direkteren Verbindung zwischen Design und Natur. Philippe Starck, dessen Name einer der am engsten mit Kunststoff verbundenen im Design ist, hat sich auffallend ambivalent zu sowohl recycelten Kunststoffen als auch Biokunststoffen geäußert. 2008 verwarf er in einem Interview mit Wired beide Alternativen zu traditionellen Kunststoffen, aber vielleicht wurde selbst dieser treue Anhänger des Plastikzeitalters von den Möglichkeiten neuer, alternativer Materialien verführt. 2011 schloss er sich mit Eugeni Quitllet zusammen um die Zartan Chair Kollektion mit Magi auf den Markt zu bringen.  Das Produktionshaus beschreibt das verwendete Material als „recyceltes Polypropylen mit hinzugefügter Holzfaser“, aber das Material ist auch als „flüssiges Holz“ bekannt. Zuerst entwickelt wurde diese Technik wahrscheinlich von TECNARO, einem Hersteller von Thermoplasten aus erneuerbaren Rohstoffen. Für die Herstellung wird natürliches  Ligninpolymer aus Abfallstoffen der Zellindustrie extrahiert und mit natürlichen Fasern wie Flachs oder Hanf kombiniert. Laut dem Unternehmen kann das Fasergemisch mit Hilfe von ein paar weiteren natürlichen Zusatzstoffen bei hohen Temperaturen verarbeitet und in konventionellen Kunststoffverarbeitungsmaschinen benutzt werden, genau wie synthetisches thermoplastisches Material.

Werner Aisslinger Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Studio Aisslinger Auch der deutsche Designer Werner Aisslinger experimentiert mit natürlichen Fasern als Kunststoffersatz. 2012 schloss er sich mit Moroso zusammen um den Hemp Chair zu veröffentlichen. Laut des Herstellers ist dieses Echo des ikonischen Panton Chair der „weltweit erste Monochair aus Naturfasern“.  Das Material wurde gemeinsam mit dem deutschen Chemieriesen BASF entwickelt und beinhaltet, dass Hanf bei hohen Temperaturen mit einem speziellen nachhaltigen Kleber vergossen wird und so ein neuer Verbundwerkstoff entsteht, der sowohl leicht als auch robust ist. Auch die britische Luxus-Autofirma Lotus erforscht Berichten zufolge einen Verbundwerkstoff aus Hanfgemisch um Autokarosserien herzustellen. Laut George Elvin, dem Autor des Buchs Post-Petroleum Design, hat Lotus es zunächst  in der Innenausstattung verwendet bevor sie ihre  Forschung auf äußere Anwendungen ausweiteten.

Dass es nicht unbedingt die größten Akteure sein müssen, die führend sind, beweist die 25 jährige niederländische Designerin Aagje Hoekstra: Sie ist die Erfinderin eines beeindruckenden Biokunststoffs aus gepressten Insektenpanzern, ein Material, das sie Coleoptera getauft hat. Mehlwürmer werden häufig für die Tiernahrungsindustrie gezüchtet, aber die Mehlkäfer, die die Larven hervorbringen, gelten als Abfall sobald sie ihre Eier gelegt haben. Hoekstra hat sich entschlossen mit diesen Ausgangsmaterialien zu arbeiten. Und bedenkt man, dass sich auf einem Quadratkilometer Land mehr Insekten befinden als es Menschen auf dem gesamten Planeten Erde gibt, ist sie vielleicht einer der erneuerbarsten Quellen, die es gibt, auf der Spur.  Chitin (nach Cellulose das häufigste Polymer der Erde) kann im Panzer der Käfer gefunden werden. Sobald die Panzer von den Mehlkäfern gelöst sind, kann das Chitin chemisch gereinigt und in Chitosan, eine sich schneller bindende Variation des gleichen Polymer, umgewandelt werden. Danach presst Hoekstra die Substanz, um Platten aus ihrem „Insekten Plastik“ herzustellen. Soweit die wissenschaftliche Erklärung. Optisch erscheint das  Material wie eine Mischung aus gesponnenem Gold und Farbglas. Hoekstra, die bereits im Salone del Mobile in Mailand ausgestellt und zahlreiche Preise der niederländischen Designszene gewonnen hat, nutzte Coleoptera bisher, um wunderschönen, organisch erscheinenden Schmuck und strahlende Lichtobjekte herzustellen.

Der Weg in die Zukunft ist, die neu entwickelten Materialien zu betrachten und nun mit ihnen zu designen. Das in Berlin ansässige Studio Krupka-Stieghan arbeitet ebenfalls an nachhaltigen Lösungen für die Probleme mit Industrieabfall. Tatsächlich haben die preisgekrönten Cofounder Katrin Krupka und Philipp Stieghan Nachhaltigkeit erfolgreich zum Schlüssel ihrer Ästhetik gemacht. Die Designer sahen den Wert in industriellem Baumwollabfall (all die Schnittabfälle, Fäden, Baumwollstaub und sogar Fusseln von industriellen Trocknern) und arbeiteten mit Herstellern, Forschungsinstituten und Chemikern zusammen, um eine Palette an Biokunststoffen zu kreieren, welche ansonsten verbrannte Nebenprodukte der Baumwollproduktion verwenden.  Die Recreate Textiles Kollektion handgeformter Schalen und Behälter verwandelt die einzigartige Struktur und das Muster der Baumwollfasern in ein atemberaubendes Merkmal des Designs. Ein weiteres spannendes Projekt der jungen deutschen Designer ist Cotton Marble: Der jetzige Stand der Entwicklung eignet sich nur für den  dekorativen Gebrauch – und die zarten, marmorierten Platten, die aus industriellem Baumwollabfall gepresst wurden und für die Biokunststoff verwendet wurde, sind hinreißend und einladend taktil -  aber das Experimentieren geht weiter und Krupka-Stieghan hoffen, die Möglichkeiten und Anwendungen ihres Materials noch weiter auszubauen.  

Mit einer fortschreitenden Ausweitung an Materialien und Ansätzen gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Wegwerf-Konsumgesellschaft, die sich parallel mit den ölbasierten Kunststoffen entwickelt hat, transformiert und allmählich durch ökologischere Alternativen ersetzt werden kann. Peter Marigold, der englische Design Star und ehemalige Schüler von Ron Arad, ist so etwas wie ein Prediger für Polymorph Niedertemperatur-Thermoplast, einem stärkebasierten Biokunststoff, der lebensmittelecht ist und innerhalb von ungefähr sechs Wochen biologisch abgebaut wird. Unterstützt vom Vitra Design Museum und dem Pompidou Center hat der Designer mehrere Workshops geleitet mit dem Ziel, dieses Material der Design- und Herstellercommunity näher zu bringen. Marigold erklärt es so: „Ich konnte das riesige Potential des Materials sehen, also habe ich versucht zu verstehen, warum die Menschen es nicht in ihrer Küchenschublade haben.“

Peter Marigold Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Peter Marigold Die Erfahrungen in den Workshops führten Marigold zu der Schlussfolgerung, dass der Haken für die meisten Leute die gekörnte Form seines geliebten Thermoplasts war – diese kann es schwierig machen, es zu pressen und zu Platten zu verarbeiten.  Aus dieser simplen Erkenntnis wurde eine Idee geboren: die FORMcard

gefärbte Bögen im handlichen Format aus Biokunststoff, die formbar werden, wenn man sie einfach in eine Tasse heißes Wasser tunkt. FORMcards können nicht nur in jede erdenkliche Form modelliert werden (eine maßangefertigte Handyhalterung oder ein Ad-hoc-Werkzeug zum Beispiel) sondern noch wichtiger: Der erwärmte Thermoplast verbindet sich leicht mit anderen ölbasierten Kunststoffen und kann so dafür genutzt werden, Objekte zu reparieren und anzupassen, die ansonsten auf der Müllhalde landen würden. Marigold glaubt an die Kreativität der Menschen, statt nur an ihre Fähigkeit zu konsumieren. „Uns wurde beigebracht zu denken, dass Objekte Dinge sind, die wir lediglich empfangen können statt sie herzustellen oder zu verändern. Bei FORMcard geht es darum, Herstellung und Reparatur wieder in die Hände der Konsumenten zu geben.“ Sehen Sie es als eine exponentiell effektivere Art ein Objekt zu reparieren als die Male, die Sie es mit Klebeband oder Sekundenkleber versucht haben.

 Mit der gleichen Einstellung zum Wiederverwenden und der Verwertung von Abfall, welche akzeptiert, dass – zumindest in nächster Zeit – konventionelle Kunststoffe immer noch ein gewaltiger Teil von Industrie und Produktion sind, hat der 2010er Design Academy Eindhoven Absolvent Ruben Thier eine Serie aus prägnanten skulpturhaften Bänken und Hockern aus industriellem Kunststoffabfall für sein Abschlussprojekt hergestellt. Für Organic Factory platzierte Thier Behälter unter Fabrikmaschinen, um Plastikabfall und –überproduktion aufzufangen, welche ansonsten auf den Boden tropfen. Zurechtgeschnitten und mit minimalistischen, gewinkelten Beinen aus Chrom versehen, wird der Kunststoffabfall in überraschend dekorative (die Palette an Farben, das marmorierte Material und die Wellenformen des flüssigen Materials, die in der festen Form eingefangen werden, tragen dazu bei) und absolut zeitgemäße Sitzobjekte verwandelt.

Fest steht, dass die Technologie noch nicht weit genug fortgeschritten ist, dass ölbasierte Kunststoffe tatsächlich der Vergangenheit angehören würden. Außerdem muss ein erheblicher Widerstand von Seiten der Industrie überwunden werden. Trotzdem zeigt sich deutlich, dass eine neue Branche, erfüllt von einem gewagten Optimismus, heranreift und daran arbeitet, Alternativen zu unser momentanen Abhängigkeit von Plastik zu schaffen. Biokunststoffe werden in den nächsten Jahrzehnten sicherlich eine verbesserte Stabilität, Anwendungsbreite und Skalierbarkeit bekommen. Technische und materielle Innovationen allein sind allerdings nicht genug: Selbst manche Biokunststoffe setzen schädliche Treibhausgase wie Methan frei oder hinterlassen giftige Reststoffe während sie biologisch abgebaut werden. Die Produktion von maisbasierten Biokunststoffen zu steigern könnte zu erhöhten Waldzerstörungen führen. Und die Übergangsphase, in der sowohl wiederverwertbare ölbasierte Kunststoffe und Biokunststoffe auf dem Markt sind, wird voraussichtlich zu noch größeren Problemen beim Recyceln von bereits existierenden Materialien führen. Es ist nämlich so, dass ein einziger Gegenstand aus PLA (eine gewöhnliche Art Biokunststoff), wenn er in die Wertstofftonne für PET (einer der gewöhnlichsten traditionellen Kunststoffe für Verpackungen) geworfen wird, die ganze Sammlung zerstört. Was gebraucht wird ist eine mehrgleisige Herangehensweise – eine, die die vielfältigen Herangehensweisen der Designer in dieser Story umfasst – und natürlich viele mehr – Plastik und andere Abfallprodukte bestehender Industrien zu recyceln und wiederzuverwenden, Kunstoff-Alternativen zu entwickeln, mit ihnen zu experimentieren und sie bekannt zu machen und eine breite Masse an Menschen aus ihrer Wegwerf-Mentalität zu wecken und die Leute zu ermutigen, herzustellen, zu reparieren und wiederzuverwenden.

Vielleicht können diese scheinbar widersprüchlichen, sich trotzdem ergänzenden Standpunkte am besten mit zwei Zitaten beschrieben werden: eins von der alten Garde und eins vom Vorreiter. Philippe Starck sagt es direkt: „Die beste ökologische Strategie ist es, Produkte von hoher kreativer Qualität herzustellen, die man dann drei Generationen lang behält. Ich mache lieber einen sehr guten Stuhl aus dem besten Polycarbonat als irgendeine Scheiße aus Holz, die ein Jahr später im Müll landet.“ Silo Studio dagegen begrüßen die Zukunft, wenn sie einfach sagen: „Durch Wandel ergeben sich Möglichkeiten – und das sollte kreativ genutzt werden.“

  • Text von

    • Gretta Louw

      Gretta Louw

      Die multidisziplinäre australische Künstlerin Gretta wurde in Südafrika geboren und lebt zurzeit in Deutschland. Sie ist Sprachenthusiastin und Weltenbummlerin, hat einen Abschluss in Psychologie und eine große Vorliebe für die Avantgarde.

Designbegeisterte hier entlang