Leandro Lega (1924-2002)
"A summary of his forty-year ceramic work is difficult if not impossible, so we limit ourselves to a few notes. His work was born from a passion for the earth, for its language and its breath, which retains the flavor of the land, healthy and generous or joyful, often enlivened by just two colours, full of taste and poetry. Candlewick mugs, large lit bowls, wall plates, fiery vases, glasses iridescent with the warm magic of its splendid and characteristic flamed reds of notable pictorial effectiveness, obtained with the skilful use of the oxide reduction technique entrusted to the fantastic play of fires and smoke and which seem to retain the vibrant color of the fire. They are characterized by freedom of design and chromatic finesse. In addition to the reds, jars and mugs painted with lively and fresh brushstrokes of intense blue or green also appear original and lively, which recall a beautiful folkish and genuine tone.
The decoration with flowered spots now pursues figurative suggestions or precedes freely in the field of abstraction or the informal tireless experimenter, it has used low temperature clays, stoneware, porcelain, refractory earths and has arrived at valuable plastic decorations on majolica panels, often large in size with beautiful integration between plastic expression and colour. The plastic values are obtained with safety and conciseness: the ceramist with the soul of a poet now knows how to dominate his material well, as sculptures and monuments also demonstrate."
Leandro Lega (1924-2002) „Eine Zusammenfassung seines vierzigjährigen Schaffens als Keramikkünstler ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, daher beschränken wir uns auf einige wenige Anmerkungen. Seine Arbeit entstand aus einer Leidenschaft für die Erde, für ihre Sprache und ihren Atem, die den Geschmack des Landes bewahrt, gesund und großzügig oder fröhlich, oft belebt durch nur zwei Farben, voller Geschmack und Poesie. Kerzenwickelbecher, große beleuchtete Schalen, Wandteller, feurige Vasen, Gläser, die mit der warmen Magie ihrer prächtigen und charakteristischen flammenden Rottöne von bemerkenswerter bildlicher Wirkung schillern, die durch den geschickten Einsatz der Oxidreduktionstechnik erzielt werden, die dem fantastischen Spiel von Feuer und Rauch anvertraut ist und die die lebendige Farbe des Feuers zu bewahren scheint. Sie zeichnen sich durch Gestaltungsfreiheit und chromatische Finesse aus. Neben den Rottönen wirken auch die mit lebhaften und frischen Pinselstrichen in intensivem Blau oder Grün bemalten Krüge und Becher originell und lebendig und erinnern an einen schönen volkstümlichen und authentischen Ton.
Die Dekoration mit blumigen Flecken verfolgt nun figurative Anspielungen oder geht frei in den Bereich der Abstraktion oder des Informellen über. Der unermüdliche Experimentator hat Niedrigtemperatur-Tone, Steinzeug, Porzellan und feuerfeste Erden verwendet und ist zu wertvollen plastischen Dekorationen auf Majolika-Tafeln gelangt, die oft großformatig sind und eine schöne Integration zwischen plastischem Ausdruck und Farbe aufweisen. Die plastischen Werte werden mit Sicherheit und Prägnanz erzielt: Der Keramiker mit der Seele eines Dichters versteht es nun, sein Material gut zu beherrschen, wie auch Skulpturen und Denkmäler zeigen.
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