Johannes Zahn (1641–1707)
Original Celestial Charts – Nuremberg, ca. 1692–1696
An exceptional pair of original 17th-century engravings from the work *Oculus Artificialis Teledioptricus sive Telescopium*, published in Nuremberg by the scientist and astronomer Johannes Zahn.
The prints depict the northern and southern celestial hemispheres, based on the observations of Johannes Hevelius, one of the great astronomers of the era.
The constellations are richly illustrated with mythological figures and animals, executed with extraordinary burin quality, combining scientific rigor with Baroque aesthetics. Printed on handmade laid paper with a natural patina and a late 17th-century paper mill watermark.
Measurements:
Print 1: 40.5 × 35 cm
Print 2: 44 × 37 cm
Condition:
Good overall condition for their age. Both prints have trimmed edges, probably the result of early mounting, without significant loss of the image or main text. They retain an attractive historical patina befitting over three centuries of age.
Original period pieces, not copies or later reproductions.
A work of great interest to collectors of celestial cartography, the history of science, early astronomy, and Baroque prints.
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Title: Facies Hemisphaerii Coeli. Coeli Superior Borealis / Coeli Inferior Australis
Work: Oculus Artificialis Teledioptricus sive Telescopium
Place of publication: Nuremberg
Date: ca. 1692–1696
Technique: Copper engraving (burin) on laid paper
Support: Handmade paper with a German mill watermark
Language: Latin
Condition: Original
Technical :
Set of two circular celestial charts representing the northern and southern celestial hemispheres, based on the observations of Johannes Hevelius (Gedani), as indicated in the engraved cartouches (“Secundum restitutionem novis Ioan. Hevelii Gedani”). The constellations are represented by mythological and zoological figures in the late Baroque style, with precise star identification and radial astronomical projection from the celestial pole.
The engraving exhibits highly refined burin work, with irregular cross-hatching characteristic of late 17th-century German scientific prints. The paper is hand-laid, with visible chain lines and homogeneous natural oxidation, consistent with its age. The watermark is consistent with paper mills active in the German-Swiss area around 1680–1700.
Conservation notes:
Both copies have trimmed edges, probably from old mounting or binding, without affecting the legibility of the main image or the engraved cartouches. They exhibit historical patina, small oxidation spots, and normal signs of aging, with no apparent modern interventions.
Conclusion:
Original period engravings, belonging to one of the most important astronomical series of the 17th century, fundamental to the history of celestial cartography and European scientific optics.
SOLD UNFRAMED AND WITH ITS OWN DAMAGE AND OXIDE.
BOTH CUT EDGES WITHOUT AFFECTING THE ENGRAVING.
Johannes Zahn (1641–1707) Original-Himmelskarten – Nürnberg, ca. 1692–1696 Ein außergewöhnliches Paar Originalstiche aus dem 17. Jahrhundert aus dem Werk *Oculus Artificialis Teledioptricus sive Telescopium*, veröffentlicht in Nürnberg vom Wissenschaftler und Astronomen Johannes Zahn.
Die Drucke zeigen die nördliche und südliche Himmelshälfte, basierend auf den Beobachtungen von Johannes Hevelius, einem der großen Astronomen dieser Zeit. Die Sternbilder sind reich illustriert mit mythologischen Figuren und Tieren, ausgeführt in außergewöhnlicher Stichelqualität, die wissenschaftliche Genauigkeit mit barocker Ästhetik verbindet. Gedruckt auf handgeschöpftem Büttenpapier mit natürlicher Patina und einem Wasserzeichen einer Papiermühle aus dem späten 17. Jahrhundert.
Maße: Druck 1: 40,5 × 35 cm Druck 2: 44 × 37 cm Zustand: Für ihr Alter insgesamt in gutem Zustand. Beide Drucke haben beschnittene Ränder, wahrscheinlich das Ergebnis einer frühen Montage, ohne nennenswerten Verlust des Bildes oder des Haupttextes. Sie behalten eine attraktive historische Patina, die ihrem über dreihundertjährigen Alter entspricht.
Originalstücke aus der damaligen Zeit, keine Kopien oder spätere Reproduktionen. Ein Werk von großem Interesse für Sammler von Himmels-Kartografie, Wissenschaftsgeschichte, früher Astronomie und Barockdrucken. —————————————
Titel: Facies Hemisphaerii Coeli. Coeli Superior Borealis / Coeli Inferior Australis Werk: Oculus Artificialis Teledioptricus sive Telescopium Erscheinungsort: Nürnberg Datum: ca. 1692–1696 Technik: Kupferstich (Kupferstich) auf Büttenpapier Trägermaterial: Handgeschöpftes Papier mit deutschem Mühlenwasserzeichen
Sprache: Latein Zustand: Original Technische Angaben: Satz von zwei kreisförmigen Himmelskarten, die die nördliche und südliche Himmelshälfte darstellen, basierend auf den Beobachtungen von Johannes Hevelius (Gedani), wie in den gravierten Kartuschen angegeben („Secundum restitutionem novis Ioan. Hevelii Gedani”). Die Sternbilder sind durch mythologische und zoologische Figuren im spätbarocken Stil dargestellt, mit präziser Sternidentifizierung und radialer astronomischer Projektion vom Himmelspol aus. Der Stich weist eine hochfeine Stichelarbeit auf, mit unregelmäßigen Kreuzschraffuren, die für deutsche wissenschaftliche Drucke des späten 17. Jahrhunderts charakteristisch sind. Das Papier ist handgeschöpft, mit sichtbaren Kettenlinien und homogener natürlicher Oxidation, die seinem Alter entspricht. Das Wasserzeichen entspricht dem Papiermühlen, die zwischen 1680 und 1700 im deutsch-schweizerischen Raum tätig waren. Konservierungshinweise: Beide Exemplare haben beschnittene Ränder, wahrscheinlich von einer alten Montage oder Bindung, ohne dass die Lesbarkeit des Hauptbildes oder der gravierten Kartuschen beeinträchtigt wird. Sie weisen historische Patina, kleine Oxidationsflecken und normale Alterungserscheinungen auf, ohne dass moderne Eingriffe erkennbar sind.
Fazit: Originalstiche aus der Entstehungszeit, die zu einer der bedeutendsten astronomischen Serien des 17. Jahrhunderts gehören und für die Geschichte der Himmels kartografie und der europäischen wissenschaftlichen Optik von grundlegender Bedeutung sind. VERKAUFT OHNE RAHMEN UND MIT EIGENEN BESCHÄDIGUNGEN UND OXIDATIONEN. BEIDE KANTEN SIND BESCHNITTEN, OHNE DASS DIES DIE GRAVUR BEEINTRÄCHTIGT.
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