An extraordinary, museum-quality ceramic pitcher produced by the highly coveted M.A.C.S. (Manifattura Artistica Ceramica Salernitana) workshop in Vietri sul Mare, dating to the late 1920s or early 1930s. This piece is a rare and highly significant artifact from the dawn of the celebrated "German Period" (periodo tedesco) of Vietrese ceramics. Founded in 1927 by the visionary artist Irene Kowaliska and Gunther Stüdemann, the M.A.C.S. workshop served as the epicenter of a radical artistic movement, where international avant-garde painters and ceramicists transformed local Mediterranean pottery. The pitcher features a highly expressive, early modernist silhouette with an organic, bird-like beak spout and a large, stylized loop handle that organically integrates into the vessel's body. The hand-painted decoration rejects traditional folkloric imagery in favor of a sophisticated, early expressionist and primitive graphic language, combining bold dark lines and geometric color-blocking. This piece is a paramount historical document, illustrating the exact historical moment when pre-war European modernism infused Italian ceramic arts with radical new forms.
Ein außergewöhnlicher Keramikkrug in Museumsqualität, hergestellt von der hochgeschätzten Manufaktur M.A.C.S. (Manifattura Artistica Ceramica Salernitana) in Vietri sul Mare, datiert auf die späten 1920er oder frühen 1930er Jahre. Dieses Stück ist ein seltenes und äußerst bedeutendes Artefakt aus den Anfängen der berühmten „deutschen Periode“ (periodo tedesco) der Keramikkunst aus Vietri. Die 1927 von der visionären Künstlerin Irene Kowaliska und Gunther Stüdemann gegründete M.A.C.S.-Werkstatt diente als Epizentrum einer radikalen künstlerischen Bewegung, in der internationale Avantgarde-Maler und Keramiker die lokale mediterrane Töpferkunst neu prägten. Der Krug zeichnet sich durch eine äußerst ausdrucksstarke, frühmodernistische Silhouette aus, mit einem organischen, vogelartigen Schnabelausguss und einem großen, stilisierten Schlaufenhenkel, der sich organisch in den Körper des Gefäßes einfügt. Die handgemalte Dekoration verzichtet auf traditionelle folkloristische Motive zugunsten einer raffinierten, früh-expressionistischen und primitiven Bildsprache, die kräftige dunkle Linien mit geometrischen Farbblöcken kombiniert. Dieses Stück ist ein bedeutendes historisches Dokument, das genau den historischen Moment veranschaulicht, in dem der europäische Modernismus der Vorkriegszeit die italienische Keramikkunst mit radikal neuen Formen bereicherte.
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