Antique Dutch Delft polychrome table lamp by Royal Tichelaar Makkum, hand-painted on a ceramic baluster vase circa 1890 and converted to lighting by Amitābha Studio, with a new burnt-orange loose-pleat silk shade and a fabric-wrapped yellow cord. The tin-glazed earthenware (faience) base carries dense allover floral decoration in the Frisian Delft palette—blue, yellow, green, and iron-red flowering ornament on a white ground—with a chinoiserie sensibility that reads equally bohemian, eclectic, and traditional.
Newly wired for U.S. use; international plug customization available at no charge. Height includes the shade.
The base began as an antique vase from Royal Tichelaar Makkum, recognized as the oldest company in the Netherlands, working from the Frisian town of Makkum where a brickworks on the site is documented as early as 1572. The Tichelaar family has run the pottery since the seventeenth century and, from around 1890, turned from bricks and tiles toward decorative tin-glazed earthenware in the Delft tradition. This vase dates to that pivotal moment. It was sourced and transformed by Amitābha Studio—the Amsterdam-founded, now Sitges-based atelier using non-invasive methods that preserve the original ceramic, finished with handmade brass elements.
A specialized Makkum painter worked the entire surface freehand, covering a softly ribbed octagonal baluster body edge to edge with foliage, open six-petalled flowers, and clusters of round fruit—so densely filled that almost no white ground is left at rest. The warm reddish passages show the fine crazing characteristic of this glaze and palette, evidence of age and hand-firing rather than wear. The underside bears a hand-painted blue mark in the manner of the early Tichelaar Makkum monogram used from around 1890. The burnt-orange silk shade is a deliberate counterpoint to the cooler tones of the base, its loose pleats falling in soft, irregular folds that keep the composition relaxed rather than formal.
Antike, vielfarbige Tischlampe im Stil von Delft, hergestellt von Royal Tichelaar Makkum, handbemalt auf einer keramischen Balustervase um 1890 und vom Amitābha Studio zu einer Leuchte umgebaut, mit einem neuen, orange-braunen Seidenschirm mit lockeren Falten und einem mit Stoff umwickelten gelben Kabel. Der Sockel aus zinnverglaster Steingutkeramik (Fayence) ist dicht mit einem durchgehenden Blumenmuster in der friesischen Delft-Farbpalette verziert – blaue, gelbe, grüne und eisenrote Blütenornamente auf weißem Grund –, das durch seine Chinoiserie-Anklänge gleichermaßen bohemisch, eklektisch und traditionell wirkt.
Neu verkabelt für den Gebrauch in den USA; eine Anpassung an internationale Steckerdaten ist kostenlos erhältlich. Die Höhe versteht sich inklusive Lampenschirm.
Der Sockel entstand aus einer antiken Vase von Royal Tichelaar Makkum, dem ältesten Unternehmen der Niederlande, das in der friesischen Stadt Makkum tätig ist, wo bereits 1572 eine Ziegelei an diesem Standort dokumentiert ist. Die Familie Tichelaar betreibt die Töpferei seit dem 17. Jahrhundert und wandte sich ab etwa 1890 von Ziegeln und Fliesen ab und hin zu dekorativem, zinnverglastem Steingut in der Delfter Tradition. Diese Vase stammt aus dieser entscheidenden Zeit. Sie wurde vom Amitābha Studio beschafft und umgestaltet – einem ursprünglich in Amsterdam gegründeten und heute in Sitges ansässigen Atelier, das mit schonenden Methoden arbeitet, um die ursprüngliche Keramik zu erhalten, und das Werkstück mit handgefertigten Messingelementen veredelt.
Ein spezialisierter Makkum-Maler bearbeitete die gesamte Oberfläche freihändig und bedeckte den sanft gerippten, achteckigen Balusterkörper von Rand zu Rand mit Blattwerk, offenen sechsblättrigen Blüten und Trauben runder Früchte – so dicht, dass fast kein weißer Untergrund mehr zu sehen ist. Die warmen, rötlichen Passagen zeigen die für diese Glasur und Farbpalette charakteristischen feinen Craquelé-Muster, die eher ein Zeichen des Alters und des handwerklichen Brennens als von Abnutzung sind. Die Unterseite trägt eine handgemalte blaue Markierung im Stil des frühen Tichelaar-Makkum-Monogramms, das ab etwa 1890 verwendet wurde. Der brennorangefarbene Seidenschirm bildet einen bewussten Kontrast zu den kühleren Tönen des Sockels; seine lockeren Falten fallen in weiche, unregelmäßige Falten, die der Komposition einen entspannten statt formellen Charakter verleihen.
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