Flötotto

Die Geschichte des Möbelherstellers Flötotto begann im Jahre 1906, als Heinrich Flötotto ein Holzatelier in Nordrhein-Westfalen eröffnete. Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich der Fokus der Firma von maßgefertigter Inneneinrichtung hin zur Serienproduktion von Möbeln. Am Ende des Zweiten Weltkrieges übernahmen Heinrichs Söhne Fritz und Franz das Unternehmen und begannen durch ihre Arbeit damit, der Firma ihren guten Ruf für die Herstellung beständiger, moderner Stühle, Schreibtische, Regalsysteme und mehr für Schulen, Büros und Institutionen zu verleihen. In der Nachkriegszeit waren die aus Sperrholz (oder Pagholz) ergonomisch geformten Sitzmöbel in den Klassenzimmern ganz Deutschlands zu finden.

Von 1969 bis 1991 wurde Flötotto in dritter Generation von den Eheleuten Elmar und Anna Flötotto, Reinhard und Barbara Flötotto und Hubertus und Ingrid Flötotto geführt. 1969 stellten sie die Sammlung Optimal mit höhenverstellbaren Arbeitsplätzen für Schüler und Studenten vor. 1975 brachten sie die preisgekrönte, baukastenartige Buchenholz-Möbelreihe Profilsystem heraus.

Erst vor Kurzem, im Jahr 2012, machte Flötotto mit der Beauftragung des Designers Konstantin Grcic für den Entwurf der preisgekrönten PRO Kollektion, eine neue Reihe von Schulmöbeln, Schlagzeilen. Die Besonderheit von PRO ist vor allem die S-förmige Sitzschale, die dynamisches und komfortables Sitzen auf der Grundlage von “aktivem Sitzen” ermöglicht.  

1998 verkaufte die Familie das Unternehmen und kaufte es 2002 wieder zurück. Flötotto ist seit 2008 im Besitz von Elmar Flötotto.