Sculptural lamp base in gilded bronze and quartz evoking sea rocks attributed to Claude Victor Boeltz (born in 1937)
Splintered bronze technique.
Good overall condition, note a discreet trace of glue on the base of the quartz.
Sold without lampshade.
Circa: 1980.
Height without lampshade in photo: 35 cm / 14 in.
Width: 21 cm / 8.3 in.
Depth: 15 cm / 6 in.
Weight: 3.5 kg.
Each piece by Claude Victor Boeltz is glamorous while retaining a rich organic feel that adds a touch of bold sophistication to any interior. This French surrealist designer popularized a technique he called "bronze éclaté" - a process that makes the metal components of a given piece appear as if they had been liquefied and then crystallized following an explosion.
Boeltz was born in Paris in 1937. There were several artists in his family, and Boeltz quickly developed creative interests from an early age. He was passionate about painting, architecture, ceramics, and much more, but he was also intrigued by scientific fields such as geology and anatomy.
Boeltz studied with the sculptor Henri Molin and apprenticed at the Susse Frères and Houdot foundries. He also took evening classes at the École Boulle in Paris and the Académie d'Art de Paris. He frequented museums and found much to appreciate in the works of artists such as Alberto Giacometti, Demetre Chiparus, Salvador Dalí, and Émile-Jacques Ruhlmann.
After moving to the French Riviera, Boeltz met Pablo Picasso in person. He worked with Picasso for a time and, in the mid-1960s, established a foundry in the Loire Valley. By the late 1960s, his work was gaining recognition throughout Europe (his pieces were sold by companies such as Cartier). In the early 1970s, he met the sculptor César Baldaccini, whose "compression" pieces inspired him to experiment freely, and his "exploded bronze" technique was born.
Boeltz's Hollywood Regency-style furniture—mirrors, chandeliers, frames, lamps, and even ceiling lights—was manufactured using this new process. The designer then set about decorating these "exploded" pieces with semi-precious stones—often African emeralds—or other luminous materials such as quartz and Murano glass. He then opened two foundries to produce this type of work.
In the early 1980s, Boeltz moved his facilities to the United States. He built a large foundry in Vega, and today, Las Vegas hotels are home to several of his works. His collectors include Salvador Dalí, Baron Rothschild, and others.
Skulpturaler Lampenfuß aus vergoldeter Bronze und Quarz, der an Meeresfelsen erinnert, zugeschrieben Claude Victor Boeltz (geb. 1937). Technik: Splitterbronze. Guter Gesamtzustand, bitte beachten Sie eine diskrete Klebespur am Sockel des Quarzes. Verkauf ohne Lampenschirm.
Entstehungszeit: um 1980. Höhe ohne Lampenschirm auf dem Foto: 35 cm. Breite: 21 cm. Tiefe: 15 cm. Gewicht: 3,5 kg. Jedes Stück von Claude Victor Boeltz ist glamourös und behält gleichzeitig eine reichhaltige organische Anmutung, die jedem Interieur einen Hauch von kühner Raffinesse verleiht. Dieser französische surrealistische Designer machte eine Technik populär, die er „bronze éclaté” nannte – ein Verfahren, bei dem die Metallkomponenten eines bestimmten Stücks so aussehen, als wären sie nach einer Explosion verflüssigt und dann kristallisiert worden. Boeltz wurde 1937 in Paris geboren. In seiner Familie gab es mehrere Künstler, und Boeltz entwickelte schon früh ein Interesse an kreativen Tätigkeiten. Er begeisterte sich für Malerei, Architektur, Keramik und vieles mehr, interessierte sich aber auch für wissenschaftliche Bereiche wie Geologie und Anatomie. Boeltz studierte bei dem Bildhauer Henri Molin und absolvierte eine Lehre bei den Gießereien Susse Frères und Houdot. Außerdem besuchte er Abendkurse an der École Boulle in Paris und der Académie d'Art de Paris. Er besuchte häufig Museen und schätzte die Werke von Künstlern wie Alberto Giacometti, Demetre Chiparus, Salvador Dalí und Émile-Jacques Ruhlmann. Nach seinem Umzug an die französische Riviera lernte Boeltz Pablo Picasso persönlich kennen. Er arbeitete eine Zeit lang mit Picasso zusammen und gründete Mitte der 1960er Jahre eine Gießerei im Loiretal. Ende der 1960er Jahre fanden seine Werke in ganz Europa Anerkennung (sie wurden unter anderem von Unternehmen wie Cartier verkauft). Anfang der 1970er Jahre lernte er den Bildhauer César Baldaccini kennen, dessen „Kompressions”-Werke ihn zu freien Experimenten inspirierten, woraus seine „Exploded Bronze”-Technik entstand.
Boeltz' Möbel im Hollywood-Regency-Stil – Spiegel, Kronleuchter, Rahmen, Lampen und sogar Deckenleuchten – wurden mit diesem neuen Verfahren hergestellt. Der Designer begann dann, diese „explodierten” Stücke mit Halbedelsteinen – oft afrikanischen Smaragden – oder anderen leuchtenden Materialien wie Quarz und Muranoglas zu verzieren. Anschließend eröffnete er zwei Gießereien, um diese Art von Arbeiten herzustellen.
Anfang der 1980er Jahre verlegte Boeltz seine Produktionsstätten in die Vereinigten Staaten. Er baute eine große Gießerei in Vega, und heute sind mehrere seiner Werke in Hotels in Las Vegas zu sehen. Zu seinen Sammlern zählen Salvador Dalí, Baron Rothschild und andere.
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