A refined expression of early 20th-century design, this Art Nouveau armchair reflects a moment where structure and ornament move in quiet harmony. The piece carries a sense of intention in every line, offering both function and a subtle decorative presence.
Design
The chair is executed in stained wood, likely beech or a similar hardwood, with a warm, reddish-brown tone that has developed a gentle patina over time. Its backrest is divided into two elongated panels, softly arched and framed by sculptural uprights that taper and shift with controlled movement. These vertical elements extend into the arm supports, creating a continuous visual rhythm. The armrests themselves are slightly angled and rest on a sequence of slender, faceted supports, adding lightness to the overall composition. Beneath the seat, a geometric framework of stretchers reinforces the structure while introducing a contrasting linear discipline. Upholstery in a textured, olive-toned fabric has been renewed, chosen to sit comfortably within the frame and respect the period character. The design suggests Central European influence, possibly Austrian or Belgian, where the transition from flowing Art Nouveau forms towards more structured geometry began to take shape.
A chair that balances presence and restraint, suited for use as an occasional seat, desk chair, or as part of a curated interior where early modern design is appreciated.
Condition
The condition is very good following restoration. The frame has been carefully refinished and the seat and back have been reupholstered; only light, age-related traces remain visible on the wood.
Als raffinierter Ausdruck des Designs des frühen 20. Jahrhunderts spiegelt dieser Jugendstil-Sessel einen Moment wider, in dem Struktur und Ornamentik in stiller Harmonie miteinander verschmelzen. Das Möbelstück strahlt in jeder Linie eine klare Absicht aus und vereint Funktionalität mit einer subtilen dekorativen Präsenz.
Design
Der Sessel ist aus gebeiztem Holz gefertigt, vermutlich Buche oder einem ähnlichen Hartholz, mit einem warmen, rotbraunen Farbton, der im Laufe der Zeit eine sanfte Patina entwickelt hat. Die Rückenlehne ist in zwei längliche, sanft geschwungene Paneele unterteilt, die von skulpturalen, sich verjüngenden und in kontrollierten Bewegungen verlaufenden Stützen eingerahmt werden. Diese vertikalen Elemente setzen sich in den Armlehnen fort und schaffen so einen durchgehenden visuellen Rhythmus. Die Armlehnen selbst sind leicht abgewinkelt und ruhen auf einer Reihe schlanker, facettierter Stützen, was der Gesamtkomposition Leichtigkeit verleiht. Unterhalb der Sitzfläche verstärkt ein geometrisches Rahmenwerk aus Querstreben die Struktur und sorgt gleichzeitig für eine kontrastierende lineare Strenge. Die Polsterung aus einem strukturierten, olivfarbenen Stoff wurde erneuert und so gewählt, dass sie sich harmonisch in den Rahmen einfügt und den historischen Charakter bewahrt. Das Design lässt mitteleuropäische Einflüsse erkennen, möglicherweise aus Österreich oder Belgien, wo der Übergang von fließenden Jugendstilformen hin zu einer strukturierteren Geometrie Gestalt annahm.
Ein Stuhl, der Präsenz und Zurückhaltung in Einklang bringt und sich als Beistellsessel, Schreibtischstuhl oder als Teil einer kuratierten Einrichtung eignet, in der frühmodernes Design geschätzt wird.
Zustand
Der Zustand ist nach der Restaurierung sehr gut. Das Gestell wurde sorgfältig aufgearbeitet und Sitzfläche sowie Rückenlehne neu gepolstert; am Holz sind nur noch leichte, altersbedingte Spuren sichtbar.
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