German Mid-Century Lounge Chair TYP-400 by Hartmut Lohmeyer for Wilkhahn, designed around 1960. Production period 1960 to 1965.
Literature reference: Special Edition WILKAHN 100 YEARS + SELECTED BY ARCHITONIC - page 141
Among his best-known designs is the Model 400, which Lohmeyer created in 1960. Due to its relatively short production run of only about five years, it is now one of his most sought-after designs worldwide.
Material and Condition
The cherrywood frame has been fully restored by a certified specialist restorer. There are only a few minor imperfections in the woven seat, documented in the image, which do not affect its functionality.
The seat and back cushions were newly crafted in a specialized workshop and then upholstered in a high-quality wool bouclé in the color "nacre rosée" from the Italian manufacturer Dedar – a material whose subtle texture conveys both artisanal precision and a contemporary, understated elegance.
Fabric composition: 42% wool, 33% viscose, 24% cotton, 1% polyamide/nylon
Country of origin: Belgium
Deutscher Mid-Century Lounge Sessel TYP-400 von Hartmut Lohmeyer für Wilkhahn, entworfen um 1960. Produktionszeitraum 1960 bis 1965.
Literaturnachweis: Spezial Edition WILKAHN 100 YEARS + SELECTED BY ARCHITONIC - Seite 141
Designer
Hartmut Lohmeyer, 1923 als Sohn eines Theologieprofessors geboren, gehört zu jener Generation deutscher Gestalter, die nach 1945 den Übergang von akademisch geprägter Formlehre zu industriell orientierten Produktionsmethoden maßgeblich mitformten. Sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Karlsruhe unter Egon Eiermann – einem der zentralen Vertreter der funktionalen Nachkriegsmoderne – stellte weniger eine bloße Ausbildung als vielmehr eine frühe Einbindung in die strukturellen Fragen zeitgenössischer Gestaltung dar.
Bereits zwei Jahre später übernahm Lohmeyer eine Lehrtätigkeit an der Alexandria University in Kairo, was seine Perspektive auf Architektur und Produktdesign in Richtung internationaler Modernität öffnete. In den 1950er- und 1960er-Jahren arbeitete er als freischaffender Architekt und Möbeldesigner vorwiegend an Serienmöbeln, die er für Wilkhahn entwickelte. Gerade diese Zusammenarbeit ist exemplarisch für die Professionalisierung des deutschen Möbelmarkts in jener Zeit: Sie verband konzeptionelle Klarheit mit dem Anspruch industrieller Reproduzierbarkeit – zwei Parameter, die bis heute die Marktposition des Unternehmens prägen.
Zu seinen bekanntesten Entwürfen zählt das Modell 400, das Lohmeyer im Jahr 1960 entwarf. Aufgrund seines vergleichsweise kurzen Produktionszeitraums von nur rund fünf Jahren gehört es heute zu seinem gesuchtesten Entwurf weltweit.
Hersteller
Wilkhahn – Design mit Haltung
Gegründet 1907 von Christian Wilkening und Friedrich Hahne als kleine Stuhlfabrik im niedersächsischen Eimbeckhausen, entwickelte sich Wilkhahn in den 1950er Jahren unter der Leitung der Söhne Fritz Hahne und Adolf Wilkening von einer Handwerksstätte zu einer Designmarke mit internationaler Strahlkraft.
In den 1950er-Jahren suchte das Unternehmen gezielt den Dialog mit Gestaltern, die vom Geist des Bauhauses und des Deutschen Werkbunds geprägt waren – darunter Walter Heyn, Herbert Hirche und Georg Leowald. Mit ihnen begann die konsequente Neuausrichtung: weg vom traditionellen Möbelbau, hin zu einem modernen Industriedesign, das Funktionalität, Ästhetik und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Wilkhahn wurde damit zu einem Pionier einer Haltung, die bis heute gültig ist: „bessere Gebrauchsqualität, dauerhafte Formgebung und Langlebigkeit“ sind keine Schlagworte, sondern gelebtes Prinzip.
Heute zählt Wilkhahn zu den international führenden Herstellern hochwertiger Büromöbel – Synonym für “Design made in Germany“, das Handwerk, Innovation und Verantwortung in zeitlose Form übersetzt.
Material und Zustand
Das Gestell aus Kirschbaum wurde durch einen ausgewiesenen Fachrestaurator vollständig restauriert. Im Bereich des Geflechts finden sich lediglich wenige, in der Abbildung dokumentierte Fehlstellen, die den funktionalen Eindruck jedoch nicht beeinträchtigen.
Die Sitz- und Rückenkissen wurden in einem spezialisierten Meisterbetrieb neu gefertigt und anschließend mit einem hochwertigen Woll-Bouclé in der Farbe "nacre rosée" der italienischen Manufaktur Dedar bezogen – einem Material, das durch seine subtile Textur sowohl handwerkliche Präzision als auch eine zeitgemäße, zurückhaltende Eleganz vermittelt.
Zusammensetzung Stoff: 42% Wolle33% Viscose24% Baumwolle1% Polyamid/Nylon
Herstellerland: Belgien
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