An exceptional suite of four reinforced concrete chairs designed by Poul Kjærholm and produced by Fritz Halvorsens Betonvarefabrik between 1954 and 1964.
Developed in 1954, the model formed part of Kjærholm’s early exploration of single-material construction. Drawing on Gerrit Rietveld’s Zig Zag Chair, he extended this structural logic into cast concrete, creating a modular system of “Beton Elementer” composed of chairs and tables.
The project was commissioned by Niels Lauritz Dam, who oversaw road infrastructure in northwestern Denmark. Kjærholm was tasked with designing furnishings that would be durable and adaptable across multiple roadside sites. In response, he developed a modular system allowing the elements to function independently or be combined in varying lengths.
Produced between 1954 and 1964, the elements were installed across approximately twenty locations. Anchored below the frost line, they were conceived for permanence and direct integration into the landscape.
The chairs presented here remain in original condition and are structurally sound, showing signs of age including paint loss, surface wear, and a stable crack consistent with long-term outdoor exposure. This patina, inseparable from their history, reflects Kjærholm’s original intention for the Beton Elementer — conceived to endure over time.
Surviving today as a complete suite of four, these chairs represent one of the rarest and most unconventional chapters in Kjærholm’s work.
Dimensions : W 48 x H 71 x D 57 cm – Seat height : 44 cm – Total height : 130 cm
Bibliography: Michael Sheridan in collaboration with the Louisiana Museum of Modern Art, Poul Kjærholm: Furniture Architect, 2006, pp. 51, 53.
Eine außergewöhnliche Serie von vier Stühlen aus Stahlbeton, entworfen von Poul Kjærholm und hergestellt von Fritz Halvorsens Betonvarefabrik zwischen 1954 und 1964.
Das 1954 entwickelte Modell war Teil von Kjærholms frühen Experimenten mit Konstruktionen aus einem einzigen Material. In Anlehnung an Gerrit Rietvelds Zig-Zag-Stuhl übertrug er diese strukturelle Logik auf Gussbeton und schuf ein modulares System namens „Beton Elementer“, das aus Stühlen und Tischen bestand.
Das Projekt wurde von Niels Lauritz Dam in Auftrag gegeben, der für die Straßeninfrastruktur im Nordwesten Dänemarks zuständig war. Kjærholm wurde beauftragt, Möbel zu entwerfen, die langlebig und an verschiedene Standorte entlang der Straßen anpassbar sein sollten. Als Antwort darauf entwickelte er ein modulares System, bei dem die Elemente unabhängig voneinander funktionieren oder in unterschiedlichen Längen kombiniert werden können.
Die zwischen 1954 und 1964 hergestellten Elemente wurden an etwa zwanzig Standorten aufgestellt. Unterhalb der Frostgrenze verankert, waren sie auf Dauerhaftigkeit und direkte Integration in die Landschaft ausgelegt.
Die hier vorgestellten Stühle befinden sich im Originalzustand und sind strukturell intakt; sie weisen Altersspuren auf, darunter Farbverlust, Oberflächenabnutzung und einen stabilen Riss, der mit der langjährigen Nutzung im Freien vereinbar ist. Diese Patina, die untrennbar mit ihrer Geschichte verbunden ist, spiegelt Kjærholms ursprüngliche Absicht für die „Beton Elementer“ wider – konzipiert, um die Zeit zu überdauern.
Diese Stühle, die heute als komplettes Viererset erhalten sind, repräsentieren eines der seltensten und unkonventionellsten Kapitel in Kjærholms Werk.
Maße: B 48 x H 71 x T 57 cm – Sitzhöhe: 44 cm – Gesamthöhe: 130 cm
Literaturhinweis: Michael Sheridan in Zusammenarbeit mit dem Louisiana Museum of Modern Art, Poul Kjærholm: Furniture Architect, 2006, S. 51, 53.
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